Bis heute wird dazu Schurwolle zu einem Wollgarn gesponnen und weiter zu einem Wollstoff verwoben. 


Dieser Stoff wird anschließend durch kochendes Wasser in der „Walke“ stark verdichtet. Hier, im Herzstück der Lodenstofferzeugung, entsteht der eigentliche Loden. Der nasse Stoff wird solange geknetet („gewalkt“), bis er verfilzt und damit nicht nur hohe Festigkeit und ideale Wärmeeigenschaften erhält, sondern auch wasserabweisend wird. Dabei sind die alten Maschinen oft die besten: So wird der Original Schladminger Loden, ein grober, extrem robuster Stoff aus steirischer Schafwolle, auch heute noch auf der alten Hammerwalke aus dem Jahr 1888 erzeugt.